4,5 Millionen Euro für die Schule

08.05.2019
4,5 Millionen Euro für die Schule

Quelle: Sandra Bels - Finanzminister Christian Görke und Bildungsministerin Britta Ernst brachten einen Förderbescheid über 4,5 Millionen Euro nach Neustadt für den Umbau und die Sanierung der Schule. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2020 beginnen.


Finanzminister Christian Görke (r.) und Bildungsministerin Britta Ernst (M.) übergaben in Neustadt den Förderbescheid über 4,5 Millionen Euro. Quelle: Sandra Bels

Neustadt „Was lange währt, wird endlich gut.“ Mit diesen Worten überreichte am Dienstagmittag Brandenburgs Finanzminister Christian Görke die weiße Mappe mit einem für Neustadt sehr wichtigen Blatt Papier darin: einem Fördermittelbescheid. 4,5 Millionen Euro aus dem kommunalen Investitionsprogramm erhält die Stadt damit für die Modernisierung und den Umbau der Prinz-von-Homburg-Schule. Görke war zusammen mit Bildungsminiserin Britta Ernst zur Schule gekommen. Beide wurden von knapp 700 Schülern auf dem Sportplatz empfangen.

Einzigartige Verbindung mit dem Gestüt „Die Prinz-von-Homburg Schule ist mit ihren Spezialklassen Reiten weit über die Region hinaus bekannt“, so Britta Ernst. Mit diesem Angebot sowie der engen Verflechtung mit dem Gestüt sei die Schule bundesweit einzigartig. „Deshalb unterstützen wir als Land gern die geplanten Umbau- und Sanierungsarbeiten“, so die Ministerin. Görke freute sich, dass nach monatelanger Abstimmung mit dem Fördermittelbescheid nun auch anschaulich ist, dass die Landesförderung bereitsteht. Das Gestüt und die Spezialklassen Reiten seien eine Visitenkarte des Landes Brandenburg, die sich sehen lassen könne. Planer erklärte das Vorhaben Planer Hubert Eilers erklärte nach der Übergabe kurz, was an der Schule passieren soll. So ist zum Beispiel geplant die einzelnen Schulteile, die nicht miteinander verbunden sind, durch eine Art Mall zu erschließen. Von der sollen dann Stege in die Klassen- und Fachräume führen. „Wir werden später eine sehr helle Schule haben“, so Eilers. Es soll keinen innenliegenden Raum geben.


Hubert Eilers erklärte den Gästen die Pläne. Quelle: Sandra Bels

11,7 Millionen Euro sind für den Umbau und die Modernisierung insgesamt geplant. Das Amt rechnet noch mit einer Leader-Förderung in Höhe von 1,4 Millionen Euro für die Außenanlagen. Der Rest wird mit Eigenanteil und einem Kredit finanziert. Bauausschuss wird gebildet Ein Bauausschuss wird sich neben dem Amtsausschuss mit dem Vorhaben beschäftigen. „Und darauf schauen, dass die Kosten im geplanten Rahmen bleiben“, so Amtsdirektor Dieter Fuchs. Das habe beim Internat Mühe Spiegelberg schon gut geklappt. „Wir sind auch optimistisch, gute Preise bei der Ausschreibung zu erzielen“, so Fuchs. Derzeit werde die Ausschreibung vorbereitet. Wenn die Baugenehmigung da ist, soll das Leistungsverzeichnis auf den Weg gebracht werden. „Dann werden vier Baukörper vereint, so Fuchs. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2020 anvisiert. Der erste Bauabschnitt soll bis zum Sommer 2021 dauern. Er ist laut Planer der umfangreichste, weil die Neubauten darin entstehen. Bis Ende 2022 soll die Schule fertig sein. Für die Bauzeit hat unter anderem das Gestüt Unterrichtsräume als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung gestellt. Von Sandra Bels

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