Sponsoren für den Schulgarten

27.05.2020
Märker - Edeka Neustadt sowie Baumarkt „Heimwerk“ unterstützen die Prinz-von-Homburg-Schule in der Pferdestadt Neustadt.
Die Prinz-von-Homburg-Schule in Neustadt konnte zwei neue Sponsoren für das Schulgarten Projekt gewinnen. Am 12. Mai übergab Jörn Winterfeldt vom Unternehmen „Heimwerk“ Holzschutzfarbe und Folie an Ronald Roggelin, Schulleiter der Prinz-von-Homburg-Schule. Mit Farbe und Folie sollen die Hochbeete des Schulgartens vor Verwitterung und Wettereinflüssen geschützt werden. Das Unternehmen Dahm & Bohnsack Handels- und Recycling GmbH unterstützt ebenfalls das Projekt Schulgarten, so dass die Hochbeete mit Mutterboden gefüllt werden können. Im Rahmen des WAT-Unterrichts, Bereich Hauswirtschaft, konnte Bernd Ebert vom Edeka-Markt Neustadt, bereits im Oktober letzten Jahres gewonnen werden. Ihm ist es wichtig, den Blick schon frühzeitig für eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung zu schärfen. Das Projekt Schulgarten dient der Umweltbildung und der Naturerziehung. Die Mädchen und Jungen lernen durch ihre Mitarbeit unmittelbar den Kreislauf der Natur rund ums Jahr kennen. Sie begreifen, mit welchem Aufwand Lebensmittel angebaut, gepflegt, geerntet und schließlich verarbeitet werden. Die Schüler erfahren so was Nachhaltigkeit und Regionalität bedeuten. Einen Schulgarten hat es an der Schule schon immer gegeben, welcher regulär von der Förderschule, der Grundschule und im Rahmen des WAT-Unterrichts auch von Schülern der siebten bis zehnten Klasse der Oberstufe genutzt wird. Im letzten Schuljahr wurde er von Schülern der 5. Klasse für den zukünftigen Schulgarten Unterricht reaktiviert und rekultiviert. Es wurde umgegraben, Pferdemist besorgt und erste Beete bepflanzt. In diesem Schuljahr haben die 7. Klassen Gartenwege und Beete angelegt. Dafür fanden die Abbruchsteine vom Schulumbau, eigentlich Bauschutt, Verwendung. Hochbeete sollten dazu kommen, so konzipiert, dass einige Fenster, die im Zuge der Sanierungsmaßnahmen ausgetauscht wurden, die Hochbeete abdecken, um als Frühbeete genutzt werden zu können. Doch dann. genau in der Hauptsaison eines Schulgartens. kam Corona und die Schulschließung. Engagierten Lehrern wie Alexander Huber-Schweizer ist es zu verdanken, dass die Arbeit im Schulgarten weiterging und zumindest einige Beete mit Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln, Erdbeeren, Kürbissen und Sonnenblumen bestückt wurden - für die Zeit nach Corona. Zu Hause hat er Tomatenpflanzen vorgezogen, die demnächst von den Schülern in die Hochbeete gepflanzt werden können. Seit der schrittweisen Schulöffnung wurde die Arbeit im Schulgarten von den Schülern der 9. Klasse wieder aufgenommen, eine willkommene Abwechslung an der frischen Luft. So konnten die Hochbeete bereits gestrichen werden, die demnächst schichtweise mit Substrat aufgebaut werden sollen.

 

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